Unterstützung der Wohnkosten

Die Oö. Wohnbauförderung sieht es als ihre Aufgabe, dass das Wohnen in Oberösterreich leistbar bleibt.

Der Wunsch nach einem passenden Wohn- und Lebensraum hat, je nach den individuellen Bedürfnissen, viele Facetten.

Das Land Oberösterreich ist bestrebt, bedarfsgerechten Wohn- und Lebensraum zur Verfügung zu stellen und unterstützt durch die Wohnbauförderung die Finanzierung und ermöglicht auch dadurch ein leistbares Wohnen.

Menschen mit niedrigen Einkommen ermöglicht die Oö. Wohnbauförderung mit Unterstützung durch die  Wohnbeihilfe ein leistbares adäquates Zuhause. Ebenso soll das Wohnen für alle, deren Einkommenssituation sich aufgrund der Corona-Pandemie verändert hat,  durch die Sonderförderung „Wohnungssicherung für Leistungsträger“ leistbar bleiben.

Bild Titel: Kinder spielen mit Bauklötzen und Eltern recherchieren am Laptop, Quelle: Shutterstock

Wohnbeihilfe

Verbesserte Wohnbeihilfe durch höhere Einkommensgrenzen

Die Wohnbeihilfe ist eine wichtige Maßnahme, um einkommensschwache Mieterinnen und Mieter in Oberösterreich zu unterstützen.
Durch eine Anhebung der Gewichtungsfaktoren errechnet sich seit 1.1.2021 für Mehrpersonen-Haushalte in den unterschiedlichsten Familiensituationen eine höhere Einkommensgrenze.
Mit der verbesserten Wohnbeihilfe kann die Wohnbauförderung noch mehr Menschen, die durch ihre Leistung jahrelang in das Gesundheits- und Sozialsystem einbezahlt haben, unterstützen. So erhält ein alleine wohnender Mieter bis zu einem Einkommen von 1.107,80 Euro (Ausgleichzulagenrichtsatz incl. Sonderzahlungen) die volle Wohnbeihilfe, bei einer Familie mit zwei Kindern beträgt die neue Einkommensgrenze jetzt 2.679,60 Euro (statt bisher 1.943,00 Euro).

Wohnungssicherung für Leistungsträger

Sonderförderung für Eigentümer und Mieter

Die Wohnungssicherung für Leistungsträger ist eine befristete Sonderförderung und Teil des Corona-Hilfspakets für Eigentümer und Mieter. Sie soll jene Menschen entlasten, die bislang ihre Wohnkosten aus eigener Kraft aufbringen konnten, deren Einkommen seit Beginn der Corona-Pandemie massiv gesunken ist. Dadurch soll der Erhalt der Wohnsituation vor Ausbruch dieser Krise ermöglicht werden.

Konkret werden bei Vorliegen der Voraussetzungen voraussichtlich bis Juni 2022 bis zu 50 Prozent der Wohnkosten (Mietvorschreibung oder Wohnkreditrückzahlung) vom Land Oberösterreich übernommen. Anspruchsberechtigt sind Eigentümer und  Mieter, die in den drei Jahren vor Beginn der Corona-Pandemie (von 2017 bis 2019) ein Einkommen über der Obergrenze zum Bezug einer Wohnbeihilfe erzielten. Der Einkommensbereich entspricht somit einem monatlichen Einkommen zwischen 1.232 und 3.250 Euro netto bei einer Person. Das aktuelle Einkommen muss sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um mindestens 30 Prozent verringert haben.

Die Wohnungssicherung für Leistungsträger ist Teil des Oö. Plans und kann sowohl von Selbstständigen als auch Unselbstständigen beantragt werden.

Bildtitel: Familie verbringt gemeinsam Zeit daheim, Quelle: Shutterstock